ZWIERSCHITZ: ALS WÄRE ER NIE FORT GEWESEN

Stephan Zwierschitz kehrte im Sommer nach zwei Jahren Abwesenheit zum zurück und überzeugte von der ersten Sekunde an.

Der 31-Jährige, der bereits von 2013 bis 2019 das Trikot der Panther trug, zählt unter Trainer Andreas Herzog zum Stammpersonal, absolvierte bis auf eine Partie alle Pflichtspiele und erzielte bereits drei Treffer.

„In den zwei Saisonen zuvor habe ich nur ein Tor geschossen. Jetzt bin ich wieder bei der Admira, treffe gleich im ersten Pflichtspiel im ÖFB-Cup und in der Meisterschaft ebenfalls schon zwei Mal. Das ist für mich auch ein bisschen unerklärlich. Aber vielleicht zeigt es einfach, dass ich mich hier in der Südstadt extrem wohlfühle“, freut sich „Zwie“.

Der Allrounder schätzt vor allem die Atmosphäre, die seit dieser Saison in der Südstadt herrscht. „Es ist jetzt ein klarer Plan zu erkennen und man setzt auf Kontinuität. Es herrscht im ganzen Verein das Gefühl, dass der eingeschlagene Weg funktionieren und passen wird.“

Die Leistungen am Platz würden dies auch widerspiegeln. „Wir spielen gut. Es fehlt eigentlich nur noch die Konstanz. Manchmal sind wir defensiv nicht so konsequent, dann lassen wir wieder Chancen liegen. Da gilt es entschlossener zu werden. Wir haben einige Punkte liegen gelassen, die unnötig waren. Wir wissen, dass wir es können. Es heißt weiterarbeiten.“

Gerade heuer, wo in der Tabelle viele Mannschaft ganz dicht beieinanderliegen, kann jeder Punkt entscheidend sein.

„Vor einem Monat waren wir im Kampf um das Meisterplayoff voll dabei, jetzt sind wir nur noch zwei Punkte vom letzten Platz entfernt. Es ist extrem eng. Mit einer Serie können wir vielleicht noch einmal ein Wörtchen um die oberen Plätze mitreden, aber wichtig ist, dass wir grundsätzlich punkten.“

Mit dem kommenden Gegner, WAC, haben die Südstädter noch eine Rechnung offen. „Das Hinspiel beim WAC war unsere schlechteste Saisonleistung. Es war die klarste Niederlage.“

Gleichzeitig warnt Zwierschitz: „Der WAC hatte in den letzten Wochen einen richtigen Lauf, ehe es gegen WSG Tirol eine heftige Niederlage setzte. Aber so etwas kann immer passieren. Wir dürfen da auf keinen Fall leichtsinnig werden und glauben, dass es nach unserem Remis in Salzburg ein Selbstläufer wird. Es wird ein schwieriges Spiel. Die Kärntner wollen ihre Niederlage sicher gutmachen, daher müssen wir aufpassen und unsere beste Leistung bringen.“

Dass die Partie aufgrund des Lockdowns ohne Zuschauer stattfindet, „tut weh. Die Fans gehören einfach zum Fußball. Jetzt ist das Stadion wieder komplett leer und still. Das merkt man schon. Wir hätten nach dem WAC-Match auswärts gegen Sturm und danach daheim gegen Rapid gespielt. Da wären sicher viele Zuschauer dabei gewesen und es hätte Spaß gemacht. Nichtsdestotrotz sind wir froh, dass wir überhaupt weiterspielen dürfen“, so der Routinier abschließend.

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