VORSAGER: „JEDER GEGNER IST AUF AUGENHÖHE“

Seit seinem 6. Lebensjahr kickt Willi Vorsager mittlerweile beim .

Der 24-Jährige gilt als extrem universell einsetzbarer Spieler. „Ich habe heuer schon in der Innenverteidigung, als Sechser, als Achter und gegen die Austria als Zehner gespielt“, grinst der gebürtige Badener.

Gegen die Violetten hinterließ der Ex-Nachwuchsteamspieler nicht nur wegen seines dritten Saisontors einen sehr guten Eindruck auf der Position hinter den Spitzen.

„Eine meiner Stärken ist, dass ich das Spiel gut lesen kann. Das ist eine wichtige Eigenschaft, um als Zehner bestehen zu können. Ich glaube, wenn ich häufiger auf dieser Position spielen könnte, würde es von Partie zu Partie noch besser werden. Schließlich benötigt man einen gewissen Rhythmus. Es ist nicht einfach, wenn man einmal eher einen defensiven und dann im nächsten Spiel einen offensiven Part übernehmen muss“, berichtet Vorsager, der sich noch immer über die Niederlage ärgert:

„Es war definitiv mehr drinnen. Wir haben eigentlich nicht viel zugelassen und lassen uns dann auskontern.“

Doch mit der Vergangenheit möchte er sich gar nicht mehr zu viel beschäftigen. Der Blick ist nach vorne gerichtet. Der ganze Fokus liegt nun auf der Qualifikationsrunde, die mit dem Heimspiel am Samstag gegen SV Ried beginnt.

„Jeder Gegner ist auf Augenhöhe. Das hat die Saison bereits gezeigt. Wir haben gegen alle Mannschaft gut gespielt, aber oftmals durch individuelle Fehler leider Punkte liegen gelassen. Das müssen wir abstellen.“

Die Zielsetzung für die letzten zehn Spiele ist auch klar definiert: „Wir müssen schauen, dass wir unsere Punkte machen, wann das ist, wird relativ egal sein. Wichtig wäre, dass wir vor der letzten Runde den Klassenerhalt schon fixiert haben. Denn der LASK ist bestimmt die schwierigste Aufgabe.“

Abschließend meint unsere Nummer 19: „Viele in der Mannschaft kennen die Situation bereits, haben Erfahrung im Kampf um den Klassenerhalt.  Ich glaube, wir sind daher in gewissen Situationen ruhiger, können die Lage richtig einschätzen und damit umgehen.“

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