UNGLÜCKLICHE NIEDERLAGE GEGEN RIED

Klares Chancenplus, aber leider keine Punkte. Der musste sich SV Ried in der 14. Runde der Admiral Bundesliga mit 1:2 geschlagen geben.

Trainer Andreas Herzog schickte die Panther wieder in einem 4-2-3-1-System aufs Feld. Ostrzolek ersetzte den Gesperrten Lukacevic links in der Vierkette. Im Sturm kehrte Mustapha nach überstandener Krankheit zurück.

Die Südstädter erwischten vor 1.553 Zuschauer einen bärenstarken Beginn und drückten von Minute eins aufs Tempo. Die erste große Möglichkeit ließ auch nicht lange auf sich warten: Mustapha tankte sich in den Strafraum, scheiterte dann aber an SVR-Keeper Sahin-Radlinger (3.).

In dieser Tonart ging es weiter: Patrick schoss nach einem Querpass von Kronberger über den Kasten (10.), Mustapha traf die Kugel ungenau und verfehlte das Ziel (13.).

Nach knapp 20 Minuten belohnte sich die Herzog-Elf mit der verdienten Führung. Mustapha startete in der eigenen Hälfte und traf von der Strafraumgrenze. Sein Schuss wurde dabei leicht abgefälscht (18.). Wenige Augenblicke danach hatte Kronberger sogar das 2:0 am Fuß (20.).

30 Minuten waren gespielt, da gab es Elfmeter-Alarm im Strafraum der Rieder. Patrick wurde von hinten attackiert, kam zu Fall, doch es gab keinen Strafstoß (30.).

Bis zur Pause passierte in Folge nicht mehr viel. Die Admira kontrollierte die Begegnung, Ried blieb bis auf einen abgeblockten Chabbi-Schuss harmlos (43.).

Die Gäste kamen mit zwei neuen Leuten aus der Kabine, an der Charakteristik der Partie änderte sich aber nichts.

Patrick zwang Sahin-Radlinger mit einem Weitschuss zu einer Parade, der Abpraller landete bei Kronberger, der aus kurzer Distanz genau den SVR-Tormann anschoss (47.). Wenig später hatte der U21-Teamspieler erneut das 2:0 am Fuß, doch er schob die Kugel knapp neben das Tor (56.).

Ried wurde in der Schlussphase ein wenig mutiger, ohne jedoch wirklich Gefahr auszustrahlen. Aus dem Nichts gelang den Oberösterreichern aber doch noch der Ausgleich durch Nutz (76.).

Die Admira warf noch einmal alles nach vorne, doch der Siegtreffer gelang der SV Ried: Der eingewechselte Mikic traf kurz vor dem Ende (86.).

Aufstellungen

: Leitner – Zwierschitz, Schmiedl, Datkovic, Ostrzolek – Malicsek, Ebner (88./Vorsager) – Kronberger (72./Gattermayer), Kerschbaum, Patrick (60./Hausjell) – Mustapha

SV Ried: Sahin-Radlinger – Stosic, Meisl (46./Reiner), Lackner, Plavotic, Seiwald (67./Satin)– Offenbacher (46./Pomer), Ziegl – Bajic (85.Mikic), Nutz, Chabbi (67./Wiessmeier)

Tore: 1:0 Mustapha (18.), 1:1 Nutz (76.), 1:2 Mikic (86.)

Gelbe Karten: Malicsek (79.); Plavotic (1.), Meisl (42.)

Quelle

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