Geh- und Radweg auf der Hauptstraße mit Umfrage-Logo überblendet.

Umfrage: Gut zu Fuß in Mödling!

Projekt „Gut zu Fuß in Mödling!“ startet mit einer Umfrage

Mödling startet Umfrage: Der große „Zu Fuß gehen-Check“!

Gründe, das Zu-Fuß-Gehen zu fördern, gibt es genug: Zu-Fuß-Gehen ist gesund. Zu-Fuß-Gehen macht keinen Lärm, produziert keine Schadstoffe und ist CO2-neutral. Und jeder kann es sich leisten. Kinder, die zu Fuß in die Schule gehen, werden früher selbständig und sind außerdem konzentrierter in der Schule. Ältere Menschen bleiben länger mobil, wenn sie ihre Wege zu Fuß erledigen können. Wer zu Fuß in unserer Stadt unterwegs ist, bemerkt manchmal Schwachstellen und Engpässe des Fußwegenetzes: Hier ist eine Grünphase zu kurz, ein Gehsteig wird regelmäßig durch geparkte Autos verstellt und dort ist die Beleuchtung zu dunkel. Mit dem «FußgängerInnen-Check» sollen im Sinne einer Qualitätssicherung die Schwachstellen des Fußwegnetzes aufgespürt werden und im Rahmen der Umsetzungsmöglichkeiten erste Maßnahmen vorgeschlagen werden.

Hier geht es zur Online-Umfrage „Mödling gut zu Fuß“

„Dies sind ganz wichtige Bausteine für die sanfte Mobilität und damit sowohl ein Beitrag zur persönlichen Gesundheit als auch zur Vermeidung von Autofahrten – und damit ein weiterer Baustein für ein l(i)ebenswerteres Mödling. Unser Ziel ist es, mit vergleichsweise geringem finanziellem und personellem Aufwand möglichst viele Probleme und Schwachstellen unsers Fußwegeneztes zu erkennen und zu optimieren.“, erklärt der zuständige Stadtrat Vzbgm. Rainer Praschak den Sinn der Umfrage.

Umfrage-Verfahren soll Schwachstellen erkennen

Das Verfahren zielt darauf ab, die Schwachstellen des Fußwegnetzes zu erkennen und Verbesserungsvorschläge anzuregen. Herzstück des Vorgehens ist eine gemeinsame Begehung, der „Vorort-Check“, wobei die Stärken, Mängel sowie Potentiale im Wegenetz erfasst werden. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen v.a. darin, dass:

  • erste Erkenntnisse rasch und kostengünstig erfasst werden können;
  • Personen aus unterschiedlichen Bevölkerungsschichten, vor allem vulnerable Gruppen wie Senioren und Kinder, welche im Gebiet täglich zu Fuß gehen, mit ihren Erfahrungen einbezogen werden;
  • die zuständigen Stellen in den Prozess von Anfang an involviert werden:
    • unkomplizierte Lösungsfindung schon vor Ort
    • standardisiertes Vorgehen
    • kostengünstige Durchführung;
  • der «FußgängerInnen-Check» lokales Wissen der FußgängerInnen mit den verantwortlichen Behörden zusammenbringt, wodurch ein Dialogprozess stattfinden kann, für eine qualitätsvolle Planung zum Wohl der Zu-Fuß-Gehenden.

Quelle