RISTANIC: „NATÜRLICH IST EIN GEWISSER DRUCK DABEI“

Einer unserer jüngsten im Panther-Trupp konnte am vergangenen Wochenende wieder einen Hauch von Selbstvertrauen tanken. Filip Ristanic durfte nach einer längeren, verletzungsbedingten Pause wieder in der Startelf des stehen. „Es war ein schönes Gefühl nach so langer Zeit und der Verletzungspause von Beginn an zu spielen. In den vergangenen Wochen habe ich gut trainiert und auch in der U18-Nationalmannschaft gut gespielt. Umso mehr hat es mich gefreut, dass sich die harte Arbeit auch bezahlt macht.“

Die Auflage in Altach zum 1:0 kam ebenfalls von dem bescheidenen Admiraner. „Es war kein richtiger Assist. Ich habe nur die Flanke reingebracht – den Rest haben die Altacher für uns erledigt.“

Das Spiel gegen Altach lief jedoch leider nicht wie erhofft und trotz der 2:0-Führung konnten die Panther nur einen Zähler mit in die Südstadt nehmen. „Ich finde, dass ich ganz ok in die Partie gestartet bin. Wir haben auch sehr hart gekämpft. Umso trauriger ist es, dass wir die drei Punkte aus der Hand gegeben haben. Es wäre definitiv mehr drin gewesen.“

Doch woher kommt die plötzliche Entwicklung des jungen Kickers? „Andi Herzog war ebenfalls ein super Offensivspieler. Er bringt einem sehr viel bei – das ist sehr vorteilhaft – ich kann wahnsinnig viel mitnehmen. Der Trainer kommuniziert auch sehr offen mit uns jungen Spielern. Seit er hier ist, versuche ich mehr an mir selbst zu arbeiten und setze seine Tipps richtig um.“

In der Länderspielpause durfte Ristanic für das U18-Nationalteam ebenfalls wieder das rot-weiß-rote Trikot überziehen und konnte auch einige Einsatzminuten sammeln. „Es ist eine große Ehre sein Land zu repräsentieren und es macht sehr viel Spaß dort Fußball zu spielen. Wir sind alle gleich alt und man kann sich messen – alle Jungs spielen auf richtig hohem Niveau. Ich hoffe sehr, dass ich in der nächsten Länderspielpause das Trikot wieder überziehen darf.“

Obwohl es für den ehemaligen Akademie-Spieler aktuell sehr gut läuft, ist es eine neue Situation gegen den Klassenerhalt zu spielen. „Natürlich ist ein gewisser Druck dabei. Vor allem wenn man in der höchsten Spielklasse Österreichs spielen darf. Das wollen wir nicht aufgeben. Ich versuche damit umzugehen und die Mannschaft, so gut ich kann, zu unterstützen.“

Text: Lisa Wurzinger

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