Junges Reht steht im verschneiten Wald.

Respektiere Deine Grenzen!

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Schutz für Wildtiere im Wald ist gerade im Winter extrem wichtig!

In der kalten Jahreszeit sind einige wichtige Regeln im Wald zum Schutz von Fauna und Flora einzuhalten. Die hoch komplexe Lebensgemeinschaft Wald reagiert sehr sensibel auf Störungen und Eingriffe, und das insbesondere in der kalten Jahreszeit. Wegen der flachgründigen erosionsanfälligen Waldböden und der außergewöhnlichen Artenvielfalt samt Wildtieren bedarf der Mödlinger Stadtwald Ruhe und Schonung, besonders jetzt!

Grundsätzlich dürfen Waldflächen nur zwischen ein Stunde vor der Abenddämmerung und ein Stunde nach der Morgendämmerung betreten werden. Die Ruhe während der Nachtstunden und der Zeit der Dämmerung sind wir dem Wild geschuldet, in dieser Zeit verursachen jegliche Störungen hohen Stress bei allen Tieren der freien Wildbahn.

Eine Frau und zwei Männer mit dem Infoschild der Aktion am Eingang zum Wienerwald.Ulla Freilinger, Stadtrat Leo Lindenber und Herbert Ribarich (v.l.) rufen zum Schutz der Tiere und dem Respekt vor der Nachtruhe im Wald auf!

So sind Hundehalterinnen und Hundehalter aufgerufen, Ihre Tiere an der Leine zu führen. Das Herumstreunen, Stöbern und Revieren von Hunden erzeugt bei Wildtieren enormen Stress. Als Schutz vor Energieverlust sind im Winter Körpertemperatur und Herzfrequenz reduziert, für in dieser Situation gehetzte Wildtiere beutet das nicht selten den unbemerkten Tod. Leider werden solche Vorkommnisse durch den Jagdpächter regelmäßig als sogenannte Fallwildstücke bestätigt. 

Wintersperre für Mountainbiken von November bis Ende Februar

Für Mountainbikerinnen und -biker gilt durchgehend zwischen 1. November und Ende Februar eine generelle Wintersperre. Der Grund der Totalsperre ist nicht wie vermutet in einer für Biker gefährlichen Eis- und Schneelage zu suchen, sondern ist zum Schutz unseres Wildes und der Waldlebensräume im Allgemeinen festgelegt worden. Die reguläre Biking-Saison mit einem gestatteten Biken auf den genehmigten Trails ist erst wieder ab dem 1. März möglich und zulässig.

Wanderinnen und Wanderer werden ersucht, sich angemessen im Wald zu bewegen, das heißt auf den Ruhebedarf des Wildes Rücksicht zu nehmen. Bleiben Sie auf den ausgewiesenen Wegen, das Aufsuchen oder Betreten der noch wenigen verbliebenen Rückzugsräume des Wildes ist strikt zu unterlassen, daher unbedingt auf den markierten Wegen bleiben!

Ein Reh steht im verschneiten Wald.Ungestörte Nachtruhe ist gerade in der kalten Zeit für die Tiere besonders wichtig.

Quelle

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