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Mödlinger Unternehmen trotzt der Krise

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Austyrol sieht auch Chancen in der Krise.

Die Corona-Krise hat die Wirtschaft hart getroffen. Auch das Mödlinger Unternehmen Austyrol ist da keine Ausnahme. Der Dämmstoff-Produzent hat aber schnell reagiert und macht das beste aus den neuen Gegebenheiten sowie den Einschränkungen.

„Bereits Mitte März führten wir einen Krisenstab ein, welcher einen Krisenplan entwickelte, der die systemerhaltende Infrastruktur im Unternehmen schützen sollte. Der Krisenstab beriet sich zum Teil mit jeweils 5m Abstand in unserem firmeneignen Garten. Woche für Woche wurden und werden Personalpläne auf die aktuelle Situation angepasst und entwickelt, um unsere Mitarbeiter*innen zu schützen und ein geringes Ausfallrisiko zu ermöglichen. Wichtig dabei war eine eindeutige Strategie durchzuziehen, damit keine Unsicherheiten entstehen konnten“, erklärt die Firma.

Mit dem nötigen Sicherheitsabstand gibt es bei der Firma Austyrol sogar Geburtstags-Überraschungen.
Mit dem nötigen Sicherheitsabstand gibt es bei der Firma Austyrol sogar Geburtstags-Überraschungen.

Es wurden für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schutzausrüstung wie z.B. Masken, Handschuhe, etc., angekauft, weiters hat jeder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein eigenes Fläschchen mit Desinfektionsmittel bekommen. Die Produktion wurde leider auf den entsprechenden Absatz gedrosselt. Zum Glück kam es nicht zur Schließung von Baustellen, die von Kunden betrieben wurden. Austyrol konnte daher auch weiterarbeiten.

Um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten wurden dazu die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gruppen eingeteilt und diese dann zeitlich getrennt, damit so wenig Berührungspunkte wie möglich zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen. Die Gruppen arbeiten in Kurzarbeit zu unterschiedlichen Tagen. Auch im Büro wird dieses Prinzip verfolgt, soweit möglich wurde das Personal auch auf verschiedene Räumlichkeiten aufgeteilt. Weiters haben wir alle Lieferanten auf eine kontaktlose Lieferung angewiesen. Eine spezielle Tür schützt das Büro-Personal vor dem Kontakt von Abholern und Lieferanten.

Doch bei der Firma Austyrol sieht man die Krise auch als Chance: „Krisen sind immer ein Motor für Innovation, so auch bei uns. Wir haben bis jetzt sehr viel aus den Bereichen Organisation und Zusammenhalt mitnehmen können. Eine Anpassung und Optimierung der EDV ist hierbei ein wichtiger Aspekt, sprich flexible Arbeitsplätze, Homeoffice-Möglichkeiten, und vieles mehr. Auch müssen wir verstärktes Augenmerk in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter setzen. Wann die Krise letztendlich vorbei ist weiß vermutlich niemand, der Übergang wird fließend stattfinden. Aber wir sehen positiv in die Zukunft und freuen uns auf die Umsetzung der verschobenen vielen neuen Projekte.“

Das nächste Thema welches aufgrund der „Corona Krise“ nicht aus den Augen verloren werden darf, ist für die Firma der Schutz der Umwelt. Mit ihren Produkten und einer umweltfreundlichen Produktion (240 kWh Photovoltaikanlage) setzt Austyrol ganz auf das Thema Wärmedämmung und Abdichtung.  Für jede Anwendung und Geldbeutel wird mit den Kundinnen und Kunden versucht, eine Lösung zu finden. Ob es hierbei um EPS sprich Styropor geht oder um höchstdämmende PU-Dämmung oder die Alternativen wie Hanf alles ist möglich für die jeweilige Anwendung.

Linktipp: www.austyrol.at

 

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