MALICSEK: „DAS TEAM HAT AUS DEN NIEDERLAGEN GELERNT“

Lukas Malicsek ist in dieser Saison aus der Startformation nicht mehr wegzudenken. Der 22-Jährige kam mit Ausnahme eines krankheitsbedingten Ausfalls in allen Liga-Spielen zum Einsatz.

Sein Aufgabenbereich ist klar definiert: Staubsauger und Stabilisator im Mittelfeld. Eine Rolle, die ihm liegt.

„Ich fühle mich sehr stabil im defensiven Mittelfeld und glaube, dass ich der Mannschaft dort aktuell gut helfen kann“, sagt der ehemalige U21-Teamspieler.

Die Statistik gibt ihm recht. Lediglich 31 Gegentore kassierten die Panther in 24 Spielen – die viertwenigsten aller Bundesliga-Klubs.

„Die Admira hat heuer so wenig Gegentore kassiert, wie schon seit einer Ewigkeit nicht mehr. Egal wer in der Abwehr spielt, jeder wirft alles in die Waagschale. Wir können uns auf die Jungs da hinten verlassen und das sieht man auch am Platz. Dazu steht mit Leiti (Andreas Leitner, Anm. d. Red.) ein super Tormann im Kasten.“

Dieser Trend soll auch im unteren Playoff fortgesetzt werden. Zwei Spiele wurden bereits absolviert, insgesamt sprangen dabei vier Punkte heraus.

„Wir können mit der Ausbeute zufrieden sein. Die Leistung gegen Ried war sehr gut, da haben wir verdient drei Punkte geholt. Das letzte Match gegen WSG war dann nicht so gut, aber in Anbetracht der zahlreichen Ausfälle können wir mit dem Punkt zufrieden sein. Ich glaube vor ein paar Monaten hätten wir so ein Spiel noch verloren. Die Mannschaft hat aus einigen Niederlagen gelernt, hat einen gewissen Reifeprozess vollzogen“, blickt Malicsek auf den Auftakt zurück.

Die Länderspielpause wurde produktiv genutzt. „Die Pause hat uns gutgetan, wir konnten die Akkus aufladen und sind frisch für die kommenden Aufgaben. Es gab einige detaillierte Videoanalysen, dazu viele Gespräche und individuelle Einheiten.“

Am Wochenende geht es für die Admira wieder nach Vorarlberg zum SCR Altach. Einen Gegner, den man Ende Februar mit 2:0 besiegte.

„Ich fahre mit dem gleichen Gefühl, wie vor einigen Wochen hin, nämlich, dass wir gewinnen werden“, gesteht Malicsek, der sich über die Folgen des Ausgangs der Partei keine großen Gedanken macht: „Ich schaue von Spiel zu Spiel und überlege nicht, was, wie, wenn sein könnte. Das ist zwar eine klassische Phrase, aber bei mir tatsächlich so. Ich konzentriere mich wirklich immer nur auf das nächste Match.“

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