Eine kroatische Familie mit Spendenscheck.

Knorr-Bremse hilft Erdbebenopfern

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Mödlings größter Arbeitgeber unterstützt in Kroatien den Wiederaufbau von Häusern für junge Familien.

Eine Serie von schweren Erdbeben erschütterte Ende Dezember den kroatischen Zentralraum und verursachte große Schäden. Besonders in Petrinja und den umliegenden Dörfern wurden zahlreiche Häuser zerstört, die Menschen harren bei winterlichen Bedingungen in Notunterkünften aus. 

Knorr-Bremse Mödling beliefert seit vielen Jahren den kroatischen Schienen- und Nutzfahrzeugmarkt mit zuverlässigen Bremssystemen und so zögerte Geschäftsführer DI Manfred Reisner nicht, als sich der Nutzfahrzeugkunde Auto Hrvatska mit der Bitte um Unterstützung für ein privates Hilfsprojekt meldete: „Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die so schwer vom Erdbeben getroffen wurden. Mit unserer Spende für das großartige Wiederaufbauprojekt geben wir drei Familien mit kleinen Kindern ein neues Zuhause und damit eine Perspektive.“ 

Filip Radic, Mitarbeiter von Auto Hrvatska, verteilte am Tag des schweren Erdbebens in Petrinja Hilfsgüter für notleidende Menschen und erlebte die Katastrophe mit. Tief betroffen vom Leid der Menschen organisierte er zunächst dringend benötigte Hilfsgüter und Notunterkünfte. Nun widmet sich Filip Radic mit Hilfe von Freunden, seines Arbeitgebers und zahlreichen Spendern dem Abriss von drei total zerstörten Häusern und dem Neubau von Wohnhäusern für die jungen Familien. Den laufenden Projektfortschritt dokumentiert er auf Instagram: filip_radic1888

Zwei Männer halten im Foyer der Firma Knorr-Bremse einen symbolischen Spendenscheck.Knorr-Bremse Geschäftsführer DI Manfred Reisner und Ing. Ladislaus Kuralovics, Vertriebsleiter für Systeme für Nutzfahrzeuge: „Mit unserer Spende für den Wiederaufbau von Wohnhäusern bieten wir drei Familien eine neue Perspektive.“Soziale Verantwortung wird nicht nur bei Knorr-Bremse Österreich, sondern weltweit im Knorr-Bremse Konzern groß geschrieben. Der Konzern mit Sitz in München betreibt ein internationales Hilfsprogramm namens Knorr-Bremse Global Care e.V., das nach der Tsunami-Katastrophe im Jänner 2005 gegründet wurde. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, konkrete Hilfsprojekte in verschiedenen Krisengebieten weltweit zu unterstützen. Ziel der Maßnahmen ist, nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Das Augenmerk der Fördermaßnahmen ruht auf Bildungs- und Infrastrukturprojekten sowie Direkthilfe für Menschen in Not. Mit Unterstützung von Knorr-Bremse Global Care konnte 2019 von Kurier Aid Austria und Rotem Kreuz in Mödling ein neues Lernhaus eröffnet werden. Dieses bietet Lernhilfe für Volksschulkinder, die von ihren Familien aus verschiedenen Gründen nicht entsprechend gefördert werden können.

Über die Knorr-Bremse GmbH 

Die Knorr-Bremse GmbH mit Sitz in Mödling ist innerhalb des deutschen Knorr-Bremse Konzerns für die Entwicklung und Produktion wesentlicher Komponenten der Bremssysteme für Schienenfahrzeuge verantwortlich. Dazu zählen Schienenbremsen ebenso wie Sandungssysteme. Zusätzlich werden aus Mödling Scheibenwischersysteme für den weltweiten Bahnmarkt geliefert. Am Standort Kematen/Ybbs werden unter dem Markennamen IFE Einstiegssysteme für Schienenfahrzeuge entwickelt. Die Tochterfirma Dr. techn. Josef Zelisko GmbH in Mödling hat sich auf Energie- und Verkehrstechnik, u.a. Signalsysteme für Eisenbahnen, spezialisiert. Knorr-Bremse beschäftigt in Österreich über 1.000 Mitarbeiter*innen und bietet attraktive Jobs für Techniker*innen in der zukunftssicheren Schienenfahrzeugindustrie.

Linktipp: Knorr Bremse

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