Modell des Neuaus der Knorr Bremse Mödling.

Knorr Bremse baut Standort Mödling aus!

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Mödlings größter Industriebetrieb errichtet neues Firmengebäude und renoviert Bestand

Mit dem Spatenstich zu einem neuen Büro- und Produktionsgebäude am Standort Mödling startet die Knorr-Bremse GmbH das größte Ausbau- und Modernisierungsprojekt in der österreichischen Unternehmensgeschichte des Eisenbahnindustrie-Zulieferers. Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 15 Millionen Euro soll Ende 2024 abgeschlossen sein, dann präsentiert sich Mödlings großer Arbeitgeber auch nach außen als moderner Technologiebetrieb. Das Projekt umfasst rund 3.600 m2 Neubauten, rund 3.500 m2 Gebäudefläche werden innen und außen saniert.

Große Freude über diese beachtlichen Investitionen – gerade in schwierigen Zeiten von Corona – herrschte auch bei Bürgermeister Hans Stefan Hintner und Vizebürgermeisterin Silvia Drechsler. "Dieser Neubau ist ein weiteres, klares Bekenntnis unseres größten Arbeitgebers zum Technologie- und Produktionsstandort Mödling. Auch die Kooperation mit der HTL Mödling im Bereich der FH Robotik wird in den nächsten Jahren wichtige Impulse in Sachen Digitalisierung bringen", zeigten sich Hintner und Drechsler überzeugt.

„In Mödling entwickeln und produzieren wir hochwertige, langlebige, sichere Systeme für Schienenfahrzeuge. Mit dem Bauprojekt demonstrieren wir durch moderne, ansprechende Gebäude nun endlich auch nach außen unsere Technologieführerschaft und schaffen ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld für unsere hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies wird dazu beitragen, unsere Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern“, ist Geschäftsführer Dkfm. Jörg Branschädel überzeugt.

eine Gruppe von Menschen, beim Spatenstich Erde mit der Schaufel in die Luft werfen.Die Knorr-Bremse Geschäftsführer DI Manfred Reisner (l.) und Dkfm. Jörg Branschädel  (r.) freuen sich mit Bürgermeister Hans Stefan Hintner und Vizebürgermeisterin Silvia Drechsler über den Ausbau die weitere Aufwertung des Mödlinger Standortes.

Der Unternehmensstandort in der mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbaren Beethovengasse im Zentrum Mödlings geht auf die 1923 errichteten ersten Firmengebäude der heutigen Knorr-Bremse Tochterfirma Dr. techn. Josef Zelisko GmbH zurück. Zahlreiche Erweiterungsschritte ließen den Standort wachsen, die alten Gebäude erfüllen die Anforderungen eines modernen Unternehmens aber nur mehr teilweise.

„Der Neubau und die Modernisierung der Gebäude bei laufendem Betrieb stellt uns vor große Herausforderungen. Ich danke dem engagierten Team des Gebäudemanagements, den am Bau beteiligten Unternehmen und vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die trotz umbaubedingten beengten Platzverhältnissen, Staub und Lärm täglich Höchstleistungen für unsere internationalen Kunden erbringen“, ergänzt Werksleiter DI Herwig Hinterreiter.

Energieeffiziente Gebäude

Der Bau des neuen Gebäudes sowie die energetische Sanierung und Modernisierung der bestehenden Gebäude nach aktuellem Standard tragen dazu bei, den ökologischen Fußabdruck von Knorr-Bremse Mödling zu reduzieren. So verringert zum Beispiel der außenliegende, bewegliche Sonnenschutz Lichtsmog am Abend und reduziert den Energiebedarf für die Kühlung. Darüber hinaus ist künftig durch die Wärmedämmung der Bestandsgebäude und die neuen Fenster weniger Energie erforderlich.

Die Prinzipien der Nachhaltigkeit sind fest in der Unternehmensstrategie des Knorr-Bremse Konzerns verankert. Besonderer Wert wird auf einen schonenden Umgang mit Ressourcen, einen effizienten Einsatz von Energie, die Verwendung umweltfreundlicher Materialien und die Entwicklung nachhaltiger Technologien gelegt.

Bedeutender Entwicklungs- und Produktionsstandort

Anfang 2022 übersiedelt die Belegschaft der Knorr-Bremse Tochter Kiepe Electric GmbH von Wien in das neue Gebäude in Mödling und damit insbesondere Vertrieb, Entwicklung und Prototypenfertigung von MERAK-Klimasystemen für Schienenfahrzeuge. Dies bedeutet eine weitere Stärkung des Forschungs- und Entwicklungsstandortes, an dem seit vielen Jahren Schienenbremsen, Sandungssysteme und Wischersysteme für Schienenfahrzeuge entwickelt und für den Weltmarkt produziert werden. 

Die Signalsysteme für die Bahninfrastruktur, Verkehrsmanagementsysteme sowie Messwandler und Sensoren für die Energieverteilung der Tochterfirma Zelisko ergänzen das umfangreiche Produktspektrum von Mödlings größtem Industriebetrieb mit rund 650 Mitarbeiterinnen. Anfang 2022 kommen rund 100 Beschäftigte der heutigen Kiepe Electric dazu. Die Unternehmen bieten attraktive Jobs für Techniker*innen in der zukunftssicheren Schienenfahrzeugindustrie.

Linktipp: Knorr Bremse Mödling

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