HEIMNIEDERLAGE GEGEN AUSTRIA

Es bleibt daheim verhext! Der musste sich in der 27. Runde der tipico Bundesliga der Wiener Austria mit 0:2 geschlagen geben.

Trainer Damir Buric vertraute quasi derselben Startelf, die am vergangenen Dienstag einen 1:0-Auswärtssieg beim SCR Altach feiern konnte. Lediglich Milos Spasic ersetzte Andrew Wooten.

Bei traumhaften Bedingungen erwischten die Gäste den besseren Start und forcierten das Offensivspiel. Den ersten Torschuss durch Sarkaria konnte Leitner problemlos parieren (3.).

Eine Schrecksekunde folgte kurz danach: Der Admira-Goalie krachte mit Djuricin zusammen, beide konnten nach einer kurzen Behandlungsphase weiterspielen (5.).

Mit Fortdauer kamen die Panther besser in die Partie, Spasic sorgte mit einem schönen Alleingang für die erste vielversprechende Aktion der Hausherren (12.).

Dennoch blieben die Wiener die spielbestimmende Mannschaft, doch die Admira ließ in der Defensive nichts anbrennen. Die wohl beste Chance der Veilchen vereitelte Spasic mit einem fantastischen Tackling (20.).

Bis zur Halbzeit passierte eigentlich nicht mehr viel. Die Veilchen hatten mehr Spielanteile, doch Vorsager und Co. machten die Räume dicht – damit waren gefährliche Strafraumszenen Mangelware.

Doch unmittelbar vor dem Pausenpfiff fiel doch noch die glückliche Führung der Austria: Leitner wehrte zuerst einen wuchtigen Martel-Kopfball ab, den Abpraller verwertete Wimmer per Seitfallzieher (45.)

Coach Buric reagierte und brachte mit Ostrzolek und Sax zwei frische Kräfte. Spasic und Auer blieben in der Kabine.

Am Spielgeschehen änderte sich aber auch im zweiten Abschnitt wenig. Austria blieb am Drücker, die Südstädter waren mit Defensivaufgaben beschäftigt.

Bei einem Weitschuss von Martel konnte sich Leitner auszeichnen (51.), auf der Gegenseite musste auch Pentz bei einem sehr gut angetragenen Freistoß von Kerschbaum in höchster Not eine Glanzparade auspacken (53.).

Die Admira konnte die Begegnung in Folge ausgeglichen gestalten. In der Schlussphase verhinderte Leitner mit einem tollen Reflex den zweiten Gegentreffer (80.). Praktisch im Gegenzug hatte die Admira Pech: Denn der eingewechselte Wooten traf aus kurzer Distanz nur die Latte (82.).

Kurz vor Schluss fixierte Demaku den Endstand (88.).

Aufstellungen

: Leitner – Aiwu, Vorsager (63./Malicsek), Bauer – Maier (77./Datkovic), Kerschbaum, Auer (46./Sax), Spasic (46./Ostrzolek) – Starkl (63./Wooten), Breunig, Kronberger

FK Austria Wien: Pentz – Teigl, Handl, Madl, Poulsen – Demaku, Martel – Wimmer, Sarkaria, Fitz (72./Ebner) – Djuricin (58./Monschein)

Tore: Wimmer (45.), Demaku (88.)

Gelbe Karten: Aiwu (61.), Kronberger (69.); Demaku (52.), Teigl (61.)

Quelle

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