Modell der ehemaligen Synagoge in Mödling.

Gedenken an die Pogromnacht

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Kranzniederlegung beim Mahnmal der ehemaligen jüdischen Synagoge in Mödling.

Mit einer Kranzniederlegung an dem von Künstler Karl Nowak gestalteten jüdischen Mahnmal in der Enzersdorfer Straße 6, dem ehemaligen Standort der jüdischen Synagoge in Mödling, gedachte die Stadt Mödling dem Grauen der November-Pogrome 1938. Die Stadträte Stephan Schimanowa und Otto Rezak, Gemeinderat Andreas Stock und Mag. Gerhard Wannenmacher gedachten der vielen Opfer, die die jüdischen Gemeinden in ganz Österreich aber auch in der Stadt Mödling zu beklagen hatte. 

Vier Männer mit Mund-Nasen-Schutz stehen am Mahnmal der ehemaligen jüdischen Synagoge in der Enzersdorfer Straße.Gedenken an die November-Pogrome 1938. GR Norbert Stock, STR Stephan Schimanowa, STR Otto Rezac und Gerhard Wannenmacher (v.l.) gedachten in einer Schweigeminute der zahlreichen Opfer der jüdischen Gemeinde.

"Wir möchten ein sichtbares Zeichen setzen. Mir ist es sowohl als Bürger als auch Poltiker wichtig zu erinnern, dass wir uns gegen Rassismus und Antisemitismus wehren müssen", bekräftigte Kulturstadrat Stephan Schimanowa. Nach der Kranzniederlegung wurde in einer Schweigeminute der Opfer gedacht.

Mehr Informationen über das jüdische Leben in Mödling, die Aktion Stolpersteine oder den Download zu Franz Rinners Buch über die Mödlinger jüdische Gemeinde "Ausgelöscht" finden Sie auf der Infoseite der Stolpersteine.

Virtuelle Rekonstruktion der ehemaligen Synagoge in Mödling.Modell der ehemaligen jüdischen Synagoge in der Enzersdorfer Straße 6.

Quelle