EBNER: „JEDE UNTERSTÜTZUNG IST WICHTIG“

Thomas Ebner darf getrost als ein Urgestein des bezeichnet werden. Der Mittelfeldspieler kam 2002 als 10-Jähriger in die Südstadt und hält seitdem – mit Ausnahme eines dreijährigen Engagements bei der Austria (2018-2021) – seine Knochen für die Panther hin.

Erst kürzlich verlängerte der gebürtige Badener seinen Vertrag vorzeitig. Im Interview spricht Thomas Ebner über die Vertragsverlängerung und blickt auf das bevorstehende Duell gegen Altach.

Tommy, du hast vor ein paar Wochen deinen Vertrag vorzeitig verlängert. Wie kam es dazu?

Die Admira ist mit dem Vorschlag einer vorzeitigen Verlängerung auf mich zugekommen. Ich fühle mich hier sehr wohl und sehe auch viel Potenzial in der Mannschaft. Der Stamm bleibt zusammen. Es entsteht etwas. Darauf können wir aufbauen. Außerdem macht es mir sehr viel Spaß, mit den jungen Spielern zu arbeiten, daher war es relativ einfach, hier zu verlängern und den gemeinsamen Weg fortzusetzen. Ich möchte mich auch gleich beim Verein für das in meine Person gesetzte Vertrauen bedanken.

Apropos „Arbeit mit den Jungen“. Ist das eine Rolle, in die man automatisch hineinwächst oder muss man dafür auch der Typ sein?

Beides ist notwendig. Es muss einem schon auch liegen, Hilfestellungen und Tipps zu geben – auch den routinierteren Spielern. Ich habe eigentlich schon früh in meiner Karriere viel geredet und gecoacht, aber natürlich ist es über die Zeit intensiver geworden. Jetzt bin ich in einem Alter, wo die Jungen auch aufschauen können. Da ich eine zentrale Position im Mittelfeld ausübe, habe ich einen guten Überblick über das Spielgeschehen.

Kommen wir zum Sportlichen. Ist der Frust über die verpassten Chancen gegen WSG Tirol schon verflogen?

Die Enttäuschung war riesengroß. Wir hatten an diesem Tag die Möglichkeit, den Klassenerhalt zu fixieren. Wir hatten das Spiel über weite Strecken im Griff und konnten viele Torchancen kreieren. Es war alles angerichtet. Es hat nur das Tor gefehlt. Wir haben uns für den großen Aufwand wieder nicht belohnt und das tut schon sehr weh. Darüber hat auch der Punkt nicht hinweggetröstet – die Enttäuschung war zu groß.

Das Spiel war quasi ein Spiegelbild der ganzen Saison, oder?

Ja. Ich glaube, es wäre mehr möglich gewesen. Wir hatten auch schon mehrere Schnittpartien, in denen wir uns richtig absetzen hätten können. Die Leistung war meistens in Ordnung, aber im Endeffekt haben in einigen wichtigen Spielen die Ergebnisse nicht gestimmt. Das ist bei uns auch ein großes Thema. Es gilt entschlossener und konsequenter zu werden.

Wie verläuft die Vorbereitung auf die Altach-Partie?

Das Tirol-Match wurde aufgearbeitet, die positiven und negativen Dinge analysiert. Die ganze Konzentration gilt dem Altach-Spiel. Wir müssen unsere Chancen, die wir sicher bekommen werden, auch nutzen, damit wir den Klassenerhalt daheim fixieren.

Ein Punkt würde reichen – ist diese Ausganglage auch ein bisschen gefährlich?

Nein. Es ist nicht unser Anspruch, dass wir auf Remis spielen. Wir wollen das Spiel gewinnen! Das ist der richtige Zugang.

Am Samstag steigt auch der „RED DAY POWERED BY FLYERALARM“. Jeder Admira-Anhänger, der ein rotes Kleidungsstück trägt, erhält freien Eintritt. Dein Appell an die Fans?

Jede Unterstützung ist wichtig! Das haben wir schon am letzten Spieltag mit den zahlreichen Nachwuchsteams gemerkt. Es war eine gute Atmosphäre, die uns auch gepusht hat. Es wäre daher richtig cool, wenn gegen Altach noch mehr Fans kommen, damit wir dann hoffentlich alle nach Spielende den Klassenerhalt feiern können.

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