CHEFCOACH ANDREAS HERZOG ZIEHT EINE ZWISCHENBILANZ

Seit etwas mehr als drei Monaten ist Andreas Herzog beim als Chefcoach in Amt und Würden.

Nach dem besten Saisonstart seit 2017/18 mit vier Punkten aus zwei Spielen kam etwas Sand ins Getriebe, ehe im letzten Meisterschaftsspiel ein hochverdientes 1:1 gegen Sturm Graz erzielt wurde.

Im Interview zieht Österreichs Rekordnationalspieler eine Zwischenbilanz und blickt auf das Duell gegen Rapid.

Andreas Herzog, wie würden Sie ihre ersten Monate beim resümieren?

Es macht mir sehr viel Spaß. Mir war von Anfang an klar, dass es eine sehr interessante, aber auch schwierige Aufgabe wird. Es sind sehr viele junge Spieler mit großem Potenzial in der Mannschaft. Die Jungs sind aber noch ausbaufähig. Ich glaube, dass man gegen Sturm Graz vor allem in der zweiten Hälfte zum ersten Mal gesehen hat, was alles möglich ist. Es gibt bei uns Phasen, wo wir eine Partie gewinnen, aber auch Situationen, wo wir zu offen sind und ein Match verlieren können. Da gilt es die richtige Balance zu finden. Grundsätzlich hätte ich mir erhofft, dass wir ein paar Punkte mehr am Konto haben, aber das müssen wir uns eben in den nächsten Spielen erarbeiten.

An welchen Schrauben wurde jetzt speziell in der Länderspielpause gedreht?

Nach zwei freien Tagen zum Durchschnaufen gab es in punkto Fitness ein paar intensivere Einheiten. Seit dieser Woche läuft die Vorbereitung auf Rapid. Wir wissen, dass uns ein sehr guter Gegner erwartet. Es ist aber auch ein Gegner, der Möglichkeiten zulässt. Da müssen wir in den richtigen Situationen eiskalt zuschlagen – dann haben wir auch auswärts gegen Rapid eine Chance.

Sie feiern einen Tag vor dem Rapid-Spiel Geburtstag. Was wünschen Sie sich von ihrer Mannschaft?

Ich wünsche mir eine gute Leistung – das hat aber nichts mit meinem Geburtstag zu tun. Es wäre schön, wenn wir das Niveau der zweiten Hälfte gegen Sturm noch ein bisschen toppen könnten und dass die Dinge, die wir unter der Woche besprechen, noch besser umgesetzt werden. Mein großes Ziel ist zumindest ein Punkt zu holen – das wäre auch für den Geburtstag eine schöne Geschichte (lacht).

Sie sind in die Rapid-Jahrhundertelf gewählt worden. Wie werden Sie die Fans im Allianz-Stadion empfangen?

Das weiß ich nicht und ich mache mir auch keine Gedanken darüber. Meine Zeit bei Rapid ist schon lange her. Klar habe ich die längste Zeit meiner Karriere in grün-weiß gespielt, sei es bei Rapid oder Werder Bremen. Die Farben sind daher bei mir tief verwurzelt, aber ich bin Trainer des und möchte mit meinen Jungs am Samstag mit einer guten Leistung das bestmögliche Ergebnis erzielen.

Welche Schlagzeile würden Sie nach dem Duell Rapid gegen Admira gene lesen?

„Überraschung! Admira schlägt Rapid in einem tollen Spiel“, das wäre mit am liebsten.

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